Home About us Products Services Contact us Bookmark
:: wikimiki.org ::
Triathlonrad

Triathlonrad

Ein Triathlonrad ist ein speziell auf den Triathlon entwickelter Fahrradtyp. Beim klassischen Triathlon muss eine 180 km lange Stecke mit dem Rad zurückgelegt werden. Windschattenfahren ist verboten. Für ein Triathlonrad ist deswegen eine gute Aerodynamik wichtig. Dazu wird ein spezieller Lenker verwendet, bei dem die Unterarme auf dem Lenker aufgelegt werden. Neben der sehr flachen, aerodynamischen Sitzhaltung hat das den Vorteil, dass sich die Oberarme nach dem Schwimmen etwas entspannen können. Die Geometrie des Rades ist dieser speziellen Sitzhaltung angepasst. Der Sitzwinkel ist steiler als beim Rennrad, damit die Oberschenkel beim Pedalieren nicht an den Oberkörper stoßen. Der Hinterbau ist sehr kurz. Ursprünglich wurden deshalb 26"-Laufräder verwendet. Neuerdings findet man zunehmend Triathlonräder mit 28"-Laufrädern. Triathlonräder ähneln den Zeitfahrmaschinen im Zeitfahren. Die Geometrie der Zeitfahrmaschinen ist aber durch Vorschriften der UCI stärker eingeschränkt. Deswegen werden nur 27"- oder 28"-Laufräder eingesetzt und der Sitzwinkel ist weniger steil als beim Triathlonrad. Kategorie:Fahrrad

Triathlon

Der Triathlon ist eine Ausdauersportart, bestehend aus einem Mehrkampf der Disziplinen Schwimmen, Radrennen und Laufen mit ununterbrochener Zeitnahme.

Anforderungen und Training

Der Reiz des Triathlons liegt im unmittelbaren Aufeinanderfolgen der drei unterschiedlichen Disziplinen und der damit verbundenen Umstellung der Muskulatur auf die jeweilige Disziplin. Besonders der Laufpart nach dem Radfahren ist dabei der vermeintlich schwierigste Part, da beim Laufen auf die durch das Radfahren bereits ermüdete Beinmuskulatur zurückgegriffen werden muss. Gute Triathleten zeichen sich dadurch aus, die Übergänge zwischen den einzelnen Disziplinen so kurz wie möglich zu halten und so schnell wie möglich den Körper auf die neue Belastung einzustellen. Dazu gibt es spezielle Trainingsformen wie zum Beispiel das Koppeltraining, also die wiederholte Abfolge aus meist Radfahren und Laufen, sowie dem Wechseltraining (Wechseln der Utensilien). Einen Triathlon zu finishen stellt für viele Breitensportler eine große Herausforderung dar und kann durchaus dem Finishen eines Marathons gleichgesetzt werden. Ohne ein kontinuierliches Training aller drei Disziplinen und ein zielgerichtetes Arbeiten an der persönlichen Ausdauer ist die Bewältigung eines Triathlons schwierig und eventuell auch gesundheitsgefährdend. Ähnlich dem Trainieren für einen Marathon stellt genau dieses Training auf einen Triathlon und das anschließende Finishen den Reiz für den Einsteigertriathleten und den Fortgeschrittenen dar.

Geschichte

Erfunden wurde der Triathlon um 1920 in Frankreich und führt die Namen „Les trois sports“, „La Course des Débrouillards“ und „La course des Touche à Tout“. Durchgeführt wird der Event jedes Jahr bei Joinville le Pont, in Meulan und Poissy. Als Hobby-Event verbleibt er aber in Anonymität, obwohl immer wieder Rennen bekannt werden, wie etwa Marseille (1927). Die Französische Zeitung L’Auto berichtet, dass seit 1920 jedes Jahr ein Rennen, genannt „Les Trois Sports“ stattfand, und aus einem 3km Lauf, 12km Radbewerb und der Überquerung des Flusses Marne bestand. Die 3 Disziplinen wurden hintereinander, ohne Pause absolviert. 1934 gibt es in Rochelle eine Ausgabe von „Les Trois Sports“, mit einer Kanalquerung (ca. 200m), einem 10km Radbewerb im Hafen von Rochelle und im Park Laleu und einem abschließenden 1200m Lauf im Stadion André-Barbeau. Aus dieser Zeit stammt die Lizenz (Austellungsjahr 1927) für Monsieur Rene Taqué aus Perpignan. Dann wird es wieder still um den modernen Multisport, bis er in Amerika erneut erwacht. Mitte der 1970er Jahre, genauer gesagt 1978 auf Hawaii (USA), wird der Ausdauerdreikampf erneut „erfunden“. Auf Hawaii findet heute noch der bekannteste und spektakulärste Wettkampf, der Ironman Hawaii statt. Für diesen Wettkampf muss man sich seit 1988 bei einem der weltweit stattfindenden, als Ironman lizenzierten Wettbewerbe durch eine schnelle Gesamtzeit in seiner Alterklasse qualifizieren. Er gilt als die (in)offizielle Weltmeisterschaft in der Ironman-Serie, ist aber bislang nicht durch die [ITU] akzeptiert, was auch gegenwärtig zu Kontroversen führt.
- siehe Ironman und Ironman Hawaii Beginnend in den 80er Jahren (siehe auch Geschichte der Deutschen Triathlon Union) und dann im Zuge des allgemeinen Fitnesstrends hat sich der Triathlon mittlerweile auch im Breitensport etabliert. Die Anzahl von professionell organisierten Rennen in ganz Deutschland steigt von Jahr zu Jahr. Es gibt eine von der DTU organisierte Deutsche Triathlon Liga mit der 1. Bundesliga und einer in sechs Regionalligen aufgespaltenen 2. Bundesliga. Verschiedene Citytriathlons mit einem Einsteigerwettkampf über die Sprintdistanz, einer Kurzdistanz und manchmal auch in Verbindung mit einem DTU-Liga - oder ITU-Weltcup-Rennen in Großstädten wie in Hamburg, Kiel oder Leipzig haben Starterzahlen von über 1000. Außerdem gibt es viele, auf regionaler Ebene organisierte Triathlonwettbewerbe, bei denen die Teilnehmerzahl stetig steigt und diese im Durchschnitt bei 100 Startern liegen dürfte.

Distanzen

Wie bei vielen anderen populären Sportarten gibt es auch beim Triathlon unterschiedliche Wettkampfdistanzen:

Berühmte Langdistanz-Triathleten


- Mark Allen (USA, Spitzname: "The Grip"): gewann Hawaii 6-mal (1989, 1990, 1991, 1992, 1993, 1995). Er siegte 10-mal hintereinander beim Nizza-Triathlon. Seinen Spitznamen erhielt er von seinen Trainingskameraden, die kaum folgen konnten, wenn Allen an den Radunterlenker griff, um das Tempo zu verschärfen.
- Dave Scott (USA, Spitzname: "The Man"): gewann ebenfalls 6-mal Hawaii (1980, 1982, 1983, 1984, 1986, 1987).
- Paula Newby-Fraser (USA, Spitzname: "Queen of Kona") ist die erfolgreichste Frau im Langdistanztriathlon. Sie gewann das Rennen auf Hawaii insgesamt achtmal (1986, 1988, 1989, 1991-1994, 1996). Außerdem hält sie mit 8:50:53, aufgestellt 1994 beim Ironman Europe in Roth, die Weltbestzeit für Frauen über die Langdistanz.
- Thomas Hellriegel (GER, Spitzname: "Hell on Wheels"): Thomas Hellriegel ist Deutschlands erfolgreichster Triathlet auf der Langdistanz und regelmäßig bester Deutscher auf Hawaii. Bei acht Starts auf Hawaii war er sechs Mal bester deutscher Starter und einmal davon Sieger 1997.
- Die Schweizerin Natascha Badmann konnte den Ironman Hawaii bislang sechsmal für sich entscheiden (1998, 2000 - 2002, 2004, 2005).
- Luc van Lierde (BEL) war bei seinem ersten Auftritt (Rookie) auf Hawaii siegreich (1996) und gewann noch einmal 1999. 1997 siegte er beim schnellsten Rennen (Ironman Europe in Roth), das es je gab, in der noch heute bestehenden Weltbestzeit von 7:50:27 h. Dabei lief er den abschließenden Marathon in 2:36 h. Er hält außerdem auf Hawaii und in Malaysia die Streckenrekorde.
- Der deutsche Lothar Leder war der erste Mensch, der die Ironman-Distanz in weniger als acht Stunden bewältigte (Ironman Europe in Roth: 1996 in 7:57:02 h). Als „König von Roth“ konnte er diesen Wettkampf fünfmal gewinnen.
- Normann Stadler (Spitzname: "Norminator") gewann 2004 als zweiter Deutscher nach Thomas Hellriegel mit einer überragenden Radleistung den Ironman Hawaii. 2005 gewann er den Ironman Germany in Frankfurt/Main, beim Ironman Hawaii stieg er 2005 jedoch nach zwei Pannen auf der Radstrecke aus.
- Jürgen Zäck gewann fünfmal den Ironman Europe, gewann einmal den Ironman Austria und ist mit 07:51:42 Stunden über die Ironman-Distanz zweitschnellster Mann aller Zeiten. Zäck ist auch als Dauerbrenner des Triathlon-Sports bekannt.
- Der Münchner Faris Al-Sultan wurde 2000 in Kulmbach als zweiundzwanzigjähriger erstmals Deutscher Meister über die Ironman-Distanz. 2002 wurde al Sultan in Immenstadt Deutscher Meister über die Mitteldistanz, 2004 beim Quelle Challenge Roth erneut Deutscher Meister über die Ironman-Distanz sowie dritter beim Ironman Hawaii. 2005 gewann Faris al Sultan als erster bayerischer Triathlet den Ironman Hawaii.
- Stephan Vuckovic (Spitzname: "Vucko") gewann 2000 bei der olympischen Premiere des Triathlon in Sydney die Silbermedaille. Nach seinem Wechsel auf die Langdistanz belegte er 2005 bei seinem ersten Ironman überhaupt in Kanada den zweiten Platz, den Ironman Hawaii 2005 beendete er als zweitbester Deutscher auf dem zehnten Platz.
- Brigitte McMahon war die erste Olympiasiegerin in dieser Disziplin.

Olympia

Seit dem Jahr 2000 gehört der Triathlon zum Programm der Olympischen Spiele. Dabei wird die Kurzdistanz über 1,5 km Schwimmen, 40 km Rad fahren und 10 km Laufen absolviert. Die hohe Leistungsdichte erforderte eine Freigabe des ansonsten gegebenen Windschattenfahrverbots. Erste Olympiasieger wurden der Kanadier Simon Whitfield und die Schweizerin Brigitte McMahon. Der Deutsche Stephan Vuckovic aus Witten errang in Sydney 2000 überraschend die Silbermedaille. Bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen gewannen Hamish Carter aus Neuseeland und die Österreicherin Kate Allen.

Regelungen

Die drei Wettkampfstrecken werden in ununterbrochener Folge absolviert, die Wechsel vom Schwimmen zum Radfahren und vom Radfahren zum Laufen gehören zum Wettkampf. Bei niedrigen Wassertemperaturen kann das Schwimmen in kälteschützenden Neoprenanzügen absolviert werden. Das regelkonforme Material zum Radfahren ist weniger streng reglementiert als im klassischen Radsport, deswegen haben sich spezielle Triathlonfahrräder entwickelt, u.a. mit kleineren, 26-zölligen Laufrädern und Lenkeraufsätzen, die zu einer aerodynamisch günstigen Sitzposition beitragen. Zu erwähnen ist weiterhin die strikte Helmpflicht sowie das Verbot des Windschattenfahrens beim Radfahren. Bei Meisterschaften und internationalen Rennen über die Olympische Distanz wird das Windschattenverbot ausgesetzt. Für diese Facette des Sports hat sich das Kunstwort Draftathlon etabliert. Die Aufhebung des Verbots ist im deutschen Raum in den späten 1990er Jahren und 2004 heftig diskutiert worden. In einer initiierten Online-Petition aus dem Jahre 2004 wurden durch den nationalen Verband vorgenommene Regeländerungen (Quasi-Aufhebung des Windschattenverbotes für den Breitensport durch Verkürzung der Box auf 5x2 Meter) auf Druck der sportlichen Basis in einer Quasi-Volksabstimmung auf Draftathlon.com gekippt.

Verwandte Sportarten, Extrem-Varianten

Eine Variante ohne die Disziplin Schwimmen ist der Duathlon ausgetragen über Lang-, Mittel- und Kurzdistanzen in der Abfolge Laufen, Radfahren und abschliessendem Laufen. Im Wintertriathlon wird das Schwimmen durch Skilanglauf ersetzt. Es werden auch Wettbewerbe mit den klassischen Disziplinen ausgetragen, in denen das Radfahren ganz oder teilweise mit dem Mountainbike bestritten wird. Wettbewerbe, in denen sich das Laufen direkt der Schwimmdistanz anschließt, heißen Ambathlon, Aquathlon oder Swim&Run. Wird eine vierte Disziplin (etwa Kajakfahren oder Inlineskaten) hinzugefügt, werden diese Wettbewerbe als Quadrathlon bezeichnet. Die Suche nach Grenzen ist es wohl, die zu immer drastischeren Varianten des Triathlon führt. Die Distanzen des Ironman zu verdoppeln oder zu verdreifachen (sog. Ultra-Triathlons) war nur der Anfang dieser Ausuferung. Der längste Triathlon bislang war ein in Mexiko ausgetragener, sogenannter Double-Deca - also ein Wettkampf über die zwanzigfache Hawaii-Distanz: 76 km Schwimmen, 3.600 km Radfahren, 840 km Laufen. Die Distanzen werden in der ursprünglichen Reihenfolge am Stück, eventuell unterbrochen durch kurze Pause, bei denen aber die Zeitnahme nicht angehalten wird, absolviert. Außergewöhnliche Erfolge in diesem Extrembereich verbuchte die Bergisch-Gladbacherin Astrid Benöhr, die über die 5-fache Ironmandistanz Weltmeisterin ist. Im Deca-Triathlon (10-mal Langdistanz) hält der Kanadier Eric Seedhouse seit 1998 den Weltrekord mit 218 Stunden, 20 Minuten und 41 Sekunden.

Weblinks


- [http://www.triathlon.org/ Internationale Triathlon Union]
- [http://www.etu-triathlon.org/ European Triathlon Union]
- [http://www.dtu-info.de/ Deutsche Triathlon Union]
- [http://www.triathlon-austria.com/ Österreichischer Triathlon Verband]
- [http://www.trisuisse.ch/ Schweizerischer Triathlon Verband]
- [http://www.draftathlon.com/ Draftathlon.com]
- [http://www.challenge-roth.de/ Langdistanz in Roth]
- [http://www.ironman.de/ Langdistanz in Frankfurt]
- [http://www.ironmanlive.com/ IRONMANLive.com, World Triathlon Corporation]
- [http://www.3athlon.de/ 3athlon.de, deutsches Portal]
- [http://www.trinews.at/ trinews.at, österreichisches Portal] ! Kategorie:Sportart ja:トライアスロン

Fahrradtypen

Allgemein


- Reiserad – tourengeeignetes Rad mit Gangschaltung, mehreren Gepäckträgern, langem Radstand und vergleichsweise schwerem Aufbau
- Trekkingrad oder auch Crossbike, ATB (All Terrain Bike) – leichtes Rad mit schmaler Bereifung und Anleihen beim Mountainbike, aber größeren 28"-Rädern
- Tourenrad auch Stadtrad oder City-Rad – Bezeichnung für ein schweres Rad ohne Gangschaltung, in einigen Gegenden auch für ein Reiserad (siehe Stadtrad)

Radsport

Tourenrad Tourenrad
- Rennrad oder -maschine für Straßenrennen (27", neuerdings auch 28")
- Zeitfahrmaschine – Zeitfahrmaschinen sind besonders leichte, aerodynamisch optimierte Rennräder mit großer Übersetzung für Geschwindigkeitswettbewerbe auf der Straße (24"–28"). Da die technische Weiterentwicklung der Fahrradtechnik vom Weltverband UCI weitgehend verhindert wird, befinden sich Rennräder heute praktisch auf dem technischen Stand der späten 70er Jahre. Lediglich bei Zeitfahrmaschinen sind einige Modifikationen erlaubt - aber längst nicht alles was von der Industrie teilweise bereits in Großserie hergestellt wird. Da der Fahrer keinen Windschatten anderer Rennfahrer nutzen darf ist man bedacht darauf, diese Art der Rennräder so zu bauen daß möglichst wenig Windwiderstand entsteht. Am Hinterrad haben sich Scheibenräder etabliert.
- Liegerad für maximale Geschwindigkeiten (16"–26")
- Bahnrad – Bahnräder sind Rennräder ohne Bremsen, Schaltung und Freilauf für Bahnrennen (27"). Sie haben oft einen kürzeren Radstand als andere Rennräder. Sie besitzen aus Gewichtsgründen keine Schaltungen und Bremsen und meist eine starre Hinterradnabe. Diese bewirkt, dass beim Fahren permanent mitgetreten werden muß, ein Freilauf ist aus Gewichtsgründen ebenfalls nicht vorhanden. Die Form von Zeitfahrmaschinen ist für Wettbewerbe streng vorgeschrieben und entspricht weitestgehend dem technischen Stand des Fahrrades, mit dem Eddy Merckx 1972 den Stundenweltrekord von 49,432 km aufgestellt hat. Scheibenräder sind üblich und zugelassen, werden aber nicht ausschließlich eingesetzt. Als Bereifung finden 27" Schlauchreifen bevorzugt Verwendung, da Drahtreifen nicht so stark aufgepumpt werden können wie bei den Belastungen auf der Bahn notwendig. Wegen des kürzeren Radstandes sind Bahnräder zwar wendiger, beim Fahren ist darauf zu achten, daß man mit dem Schuh das Vorderrad berühren kann, was bei handelsüblichen Rennrädern nicht der Fall ist.Fahrrad
- Kriteriumrad - Diese spezielle Art ist heute nicht mehr allgemein gebräuchlich. Aufgrund der vielen Kurven bei Kriteriumrennen wird ein höheres Tretlager und/oder kürzere Tretkurbeln benötigt. Meist wird bei diesen Rundrennen in der Stadt lediglich ein kürzerer Kurbelsatz (165 mm statt 175 mm) angebaut. Wegen höherer Querbelastungen durch häufige Querlagen sowie häufiges Sprinten werden gern statt der üblichen 2,0-1,6-2,0 mm DD Speichen solche mit 1,8 mm Mitteldurchmesser eingebaut. Pedale werden so gewählt, dass die Füße möglichst hoch über den Pedalachsen liegen. Als Bereifung finden 27" Schlauchreifen bevorzugt Verwendung.
- Steherrad – groß übersetztes Bahnrad zum Fahren im Windschatten von Motorrädern auf der Bahn (27") – kurzer Radstand und höheres Tretlager als bei normalen Rennrädern (27")
- Triathlonrad – dem Rennrad vergleichbar, aber in der Bauform weniger eingeengt (meist 26", neuerdings auch 28")
- Mountainbike, MTB – robustes, leichtes Rad für Rennen in unbefestigtem, bergigem Gelände (meist 26")
- Trialbike – spezielles Rad zum überwinden von anspruchsvollen Hinderniskursen, siehe Trial (Sport), 20" oder 26"
- Radballrad – für die Sportarten Radball und Radpolo
- Kunstrad – für die Sportart Kunstradfahren

Sonstige

Kunstradfahren
- Pedersen - Fahrrad bestehend aus dünnen Rohren, der Sattel ist auf einem Gurtband montiert, auch Hängemattensattel genannt
- Rikscha
- Cruiser – Fahrrad mit lang wirkendem Rahmen in geschwungener Form und großem Lenker im Harley-Stil
- Lastenfahrrad – 2- oder 3- rädrige Ausführung für Post, Radkuriere usw.
- Faltrad, Klapprad – falt- oder zerlegbares Rad jeder Kategorie.
- Tandem – ein Fahrrad für zwei Personen hintereinander
- Nebeneinandem – ein Fahrrad für zwei Personen nebeneinander
- ConferenceBike – Fahrrad für 7 Personen, die wie an einem Tisch im Kreis angeordnet sitzen
- Liegerad – mit tief liegendem Sitz mit Rückenlehne und vorne angebrachten Kurbeln
- Dreirad – als Behindertenfahrrad, Fahrradrikscha oder als Variante des Liegerads
- Velomobil – Liegedreirad mit Karosserie
- Cavallo Ein fahrradähnliches Fahrzeug mit Antrieb durch ein Gelenkviereck
- Einrad
- BMX-Rad – kleinrädiges Rad ursprünglich für Cross-Rennen und Trial
- Hydrobike - Eine Art Fahrrad auf dem Wasser
- Ergometer - meistens in Fahrradform vorkommendes Fitnessgerät

Fahrräder mit Hilfsantrieb


- Elektrofahrrad
- Mofa
- Pedelec - – Ein Elektromotor schaltet sich beim Pedalieren hinzu. Ohne Pedalieren darf der Elektromotor keine Leistung abgeben. Ein Pedelec gilt in Deutschland als Fahrrad.
- Velo Solex
- E-Mobil
- E-Bike – Ein Elektromotor kann (üblicherweise per Drehgriff) hinzugeschaltet werden. Ein E-Bike gilt in Deutschland als Kraftfahrzeug, in der Schweiz als Fahrrad. Kategorie:Fahrradtechnik Kategorie:Fahrrad

Rennrad

Rennräder (Schweiz: Rennvelo) sind die leichtesten Fahrräder. Sie werden als Sportgerät bei Radrennen, meist auf befestigtem Untergrund benutzt.

Technische Merkmale

Allgemeine Merkmale

Radrennen RadrennenRadrennen Rennräder wiegen zwischen knapp 6 bis 11 kg. Laut UCI-Reglement ist aber bei Wettbewerbsrädern ein Mindestgewicht von 6,8 kg zu beachten. Sie haben sehr schmale Felgen und Reifen, einen Rennlenker, den sogenannten Bügellenker, der verschiedenste Griffpositionen erlaubt und schmaler ist als sonst übliche Lenkerstangen (lt. UCI-Reglement sind max. 50 cm zulässig, es werden jedoch selten breitere als 44 cm verwendet). Aus aerodynamischen Gründen werden bei Triathlon und Zeitfahren Lenkeraufsätze verwendet, bei denen der Fahrer mit den Unterarmen aufliegt und mit den Händen nach vorne greift. Schaltungs- und Bremsgriffe sind, soweit vorhanden, seit einigen Jahren als integrierte Einheiten üblich. Aus Gewichtsgründen verwenden einige Rennfahrer bei Bergzeitfahren Rahmenschalthebel für den seltener benutzten Umwerfer. Es finden fast ausschließlich mechanische Felgenbremsen Verwendung. Hydraulik- oder Scheibenbremsen bieten bei Straßenrennen keine Vorteile. Die Ende der 80er Jahre in Mode gekommenen Delta-Mittelzugbremsen haben zwar eine noch bessere Bremsleistung als die heute verwendeten Seitenzugbremsen, sind aber schwerer und verlangen höhere Betätigungskräfte. Bei Rennrädern sind ausschließlich Kettenschaltungen üblich, im Profibereich mit 2 x 10 Gängen, im Freizeitbereich auch mit drei Kettenblättern vorne. Die Bestimmungen des UCI legen für die Fahrradgeometrie Standards fest, die sich weitgehend am Stand des Rennrades von Eddy Merckx bei seinem Stundenweltrekord 1978 orientieren. Mit aerodynamisch verkleideten Liegerädern wurden Geschwindigkeiten von über 110 km/h erzielt. Die UCI argumentiert damit, dass bei einem Wettrüsten zum technisch optimierten Fahrrad schlechter ausgerüstete Sportler oder Radsportverbände auf der Strecke bleiben würden. Rennräder haben keine Gepäckträger (auch keine dafür vorgesehenen Aufnahmen an Rahmen und Gabel) und Schutzbleche. Vorrichtungen für Licht oder Dynamo besitzen sie - wenn überhaupt - nur bei Trainingsrädern. Obligatorisch sind allerdings 1-2 Halter für Trinkflaschen am Unterrohr oder Sitzrohr. Der Radstand beträgt im Allgemeinen 940 bis 1070 mm bei Rahmenhöhen von 51 bis 64 cm, für Frauen existieren veränderte Rahmengeometrien mit auf den speziellen weiblichen Körperbau abgestimmten Winkeln und Längen. Grundsätzlich wird angestrebt, eine den Körpermaßen des Radsportlers angepasste Rahmengeometrie zu wählen; dies geht im Extremfall bis zur Maßanfertigung eines individuellen Rahmens. Spezielle radsportliche Disziplinen bedingen dabei wieder abgewandelte Rahmengeometrien. So besitzen z. B. Kriteriums-, Bahn- und Steherrahmen einen kürzeren Radstand und 2,5 – 5 mm kürzere Kurbeln sowie ein höheres Tretlager. Der Sattel wird waagerecht eingestellt, ist höher (i. d. R. 4 bis 15 cm) als der Lenker. Die Sattelspitze befindet sich etwa 2 cm bis 10 cm – abhängig von Fahrergröße und -typ – hinter der Senkrechten durch die Tretlagerachse. Zur Ermittlung der optimalen Sitzhöhe, d. h. den entlang dem Sitzrohr gemessenen Abstand zwischen Satteloberkante und Tretlagermitte, gibt es unterschiedliche Verfahren:
- Es existieren Tabellen und Formeln, die die Sitzhöhe von der Beinlänge ableiten.
- Ein praktisches Verfahren sagt: Bei bequemer Position auf dem Sattel und ohne die Hüfte abzukippen sollte mit ausgestrecktem Bein die Ferse gerade noch die Pedale berühren. Beim Fahren sollte das Becken nicht seitlich abkippen. Ähnlich bestimmt man die Sitzlänge, d. h. den Abstand zwischen Sattelspitze und Lenkerrohrmitte:
- Auch hier gibt es Berechnungsformeln, die Körpergröße und Armlänge berücksichtigen.
- Die Praktikerregel besagt hier: Der Lenkervorbau wird so gewählt, dass man, wenn der rechtwinklig angewinkelte Ellenbogen die Sattelspitze berührt, der Mittelfinger der ausgestreckten Hand soweit bis an das Lenkerrohr heranreichen soll, dass man noch Mittel- und Zeigefinger dazwischen legen kann. Diese Regeln sind - selbst für normal gebaute Menschen - nur Anhaltspunkte. Die endgültige Sitzposition findet der Fahrer meist erst nach Jahren und durch die Beobachtung erfahrener Trainer, indem er sie immer wieder in größeren Zeitabständen (mind. 6 Wochen) um wenige Millimeter (max. 5 mm) korrigiert.

Rahmen

Tretlager Bei normalen Straßenmaschinen hat sich der klassische Diamantrahmen durchgesetzt und ist auch lt. UCI-Reglement vorgeschrieben. Bei Zeitfahrmaschinen und Rekordrädern gibt es zwar etwas mehr Freiheiten, aber auch hier muss, wenn das Rad in einem Wettbewerb eingesetzt wird oder eine Rekordfahrt offiziell anerkannt werden soll, der Rahmen „die Form eines Dreiecks erkennen lassen.“ Diese Bestimmungen sollen Chancengleichheit herstellen, verhindern aber Innovationen. So wurden von der UCI die Stundenweltrekorde der letzten 30 Jahre annulliert. Einige Hersteller bieten spezielle Rahmen für Frauen an. Diese besitzen meist einen kürzeren Radstand und/oder steilere Sattelrohre als vergleichbare Rennräder für Männer. Außerhalb des UCI-Reglements, z. B. im Triathlon-Bereich, werden allerdings auch freie Konstruktionen bis hin zu Monocoques aus Verbundwerkstoffen eingesetzt. Als Rahmenmaterialien finden Stahl, Aluminium, Carbon und Titan Verwendung, alle diese Materialien haben sowohl Vor- als auch Nachteile. Kombinationen aus mehreren Materialien, etwa Carbon und Titan, sind ebenso gebräuchlich wie die Verwendung von Spezialmaterialien oder Legierungen (Magnesium, V4A, Scandium (Eine Aluminiumlegierung mit geringem Scandiumanteil)). Der gerne ins Feld geführte Federungkomfort ist bei Rahmen faktisch nicht messbar. Lediglich Gabeln haben bei Reifeninnendruck von fast 10 Bar eine Auswirkung auf die Weitergabe der Fahrbahnunebenheiten. Ein normaler Diamantrahmen kann nur zur Seite ausweichen, was eine geringe Verwindungssteifigkeit erfordert, um eine Federung zu erzeugen. Gerade diese bestimmt aber auch die Fahrstabilität, besonders auf Abfahrten. Jedes Rahmenmaterial bietet neben Vorteilen auch Nachteile. Leichte Rahmen haben oft geringe Lenkkopf- und Tretlagersteifigkeiten. Erstes senkt die Fahrsicherheit, zweites die Effizienz des Tretens. Das Rahmengewicht alleine ist nur ein Teil des Radgewichtes und bestimmt sein Verhalten nur bedingt. Das Einsparen von Masse an rotierenden Teilen ist oft weit sinnvoller als am Rahmen, weil diese Teile immer wieder wesentlich stärker beschleunigt werden müssen als der Rest des Rades.

Laufräder

Laufräder haben üblicherweise einen Durchmesser von 27", spezielle Kriteriums-Laufräder können auch kleiner sein (z. B. Eddy Merckx). Die früher bei Rennrädern üblichen Laufräder mit Schlauchreifen werden heute teilweise nicht mehr verwendet. Drahtreifen werden auch bei Profis immer beliebter. Bei Schlauchreifen bilden der äußere Mantel und der innere Schlauch eine Einheit. Solche Reifen werden mit einem speziellen Klebstoff - genannt „Reifenkitt“ - auf die Felge geklebt. Bei langen Bergabfahrten kann dies aber zu Problemen führen, denn wegen der Bremsbeanspruchung der Felge wird diese stark erhitzt und der Reifen kann sich ablösen. Dem Radprofi Joseba Beloki passierte dies während der 9. Etappe der Tour de France 2003, als der Reifen vom Hinterrad sprang und Beloki dadurch schwer stürzte. Im Gegensatz dazu werden Drahtreifen allein durch den Luftdruck und Stahlsaiten auf der Felge gehalten. Immer beliebter werden die Hochprofilfelgen gegenüber den klassischen Kastenfelgen. Hochprofilfelgen sind besonders steif, aber auch schwerer. Bei Rennen gegen die Uhr werden auch häufig Scheibenräder eingesetzt. Diese vermindern die Luftverwirbelungen an den Speichen, sind aber gegenüber seitlichem Wind sehr anfällig und werden deshalb fast ausschließlich hinten eingebaut. Auch abgeflachte Säbelspeichen, die gerne bei Triathlon-Rädern verwendet werden, sollen den Luftwiderstand verringern.

27" ist größer als 28"

Paradoxerweise sind 27"-Felgen – hier geht es ausschließlich um das Maß der „nackten“ Felgen – mit 630 mm Durchmesser größer als 28"-Felgen mit 622 mm. Die Erklärung: 28"-Felgen waren für wesentlich dickere Reifen konzipiert als die für Rennen produzierten 27"-Felgen – das jeweilige Maß ergibt sich immer erst mitsamt dem Reifen. 630 mm plus 2 x 28 mm Reifen ergeben 686 mm = 27" (1 Zoll = 25,4 mm) – 622 mm plus 2 x 44,5 mm Reifen ergeben 711 mm = 28". Tatsächlich erreichen aber Schlauchreifen-Laufräder mitsamt Reifen i. d. R. lediglich zwischen 665 und 675 mm.

Definitionen

Österreich

Die österreichische Fahrradverordnung ([http://ris.bka.gv.at/taweb-cgi/taweb?x=d&o=r&v=bgblpdf&d=BGBLPDF&i=2003&p=1],pdf) definiert das Rennrad so: § 4 (1) Als Rennfahrrad gilt ein Fahrrad mit folgenden technischen Merkmalen: :# Eigengewicht des fahrbereiten Fahrrades höchstens 12 kg; :# Rennlenker; :# äußerer Felgendurchmesser mindestens 630 mm und :# äußere Felgenbreite höchstens 23 mm.

Deutschland

In Deutschland wird das Rennrad in der Straßenverkehrszulassungsordnung nur im Zusammenhang mit lichttechnischen Anlagen an Fahrrädern erwähnt. Es wird dort nicht näher definiert. Bei Rennrädern unter 11 kg Gewicht dürfen für den Betrieb von Scheinwerfer und Schlussleuchte anstelle der Lichtmaschine auch eine oder mehrere Batterien mitgeführt werden, der Scheinwerfer und die vorgeschriebene Schlussleuchte müssen nicht fest am Fahrrad angebracht sein, die Scheinwerfer und Schlussleuchte müssen nicht zusammen einschaltbar sein und es darf auch ein Scheinwerfer mit niedrigerer Nennspannung als 6 Volt mitgeführt werden. Diese Verordnung wird zunehmend weniger anwendbar, da Dynamobeleuchtung mit Akkuunterstützung nicht in diese Definition passen.

Weblinks


- [http://www.rad-net.de Internetpräsenz des BDR] (BDR)
- [http://www.radsport-aktiv.de Radsport-Website „RADSPORT-AKTIV“]
- [http://www.rennrad-news.de/forum rennrad-news.de – deutschsprachiges Radsport-Forum]
- [http://www.smolik-velotech.de/technik/ Smolik Velotech]
- [http://www.fahrradmonteur.de Fahrradmonteur.de]
- [http://www.rennradtips.de Rennradtips.de] Kategorie:Radsport Kategorie:Fahrrad

Zeitfahren

Das Zeitfahren (engl: time trial, kurz TT) ist eine Disziplin des Radsports, bei der einzelne Fahrer oder Teams eine bestimmte, normalerweise relativ flache Strecke zurücklegen müssen. Im Gegensatz dazu finden auf sehr bergigen, kurzen Strecken sog. Bergzeitfahren statt. Die Zeit wird für jeden einzelnen Fahrer bzw. für jede einzelne Mannschaft gestoppt. Durch einen gestaffelten Start sind die Fahrer bzw. Teams auf sich allein gestellt, der Kampf gegen die Konkurrenz findet nur indirekt auf der Uhr statt. Windschattenfahren ist außer im Team untereinander strengstens verboten und wird teilweise auch mit Ausschluss bestraft. Im Straßen-Radsport gibt es Einzelzeitfahren, Paarzeitfahren und Mannschaftszeitfahren. Im Bahnradsport gibt es Zeitfahren über verschiedene Distanzen. Zeitfahren bilden in Variationen seit langem einen zentralen Bestandteil der großen Etappenrennen. Etappenrennen Auch die Raddisziplin beim Triathlon stellt eine leicht abgewandelte Form des Einzelzeitfahrens dar. Allerdings sind hier die Regeln welche das Material betreffen geringfügig anders und Windschattenfahren ist auf einigen Kurzdistanzen auch erlaubt.

Einzeldisziplinen

Einzelzeitfahren

Einzelzeitfahren (EZF, engl: individual time trial, kurz ITT) finden entweder als Eintagesrennen statt oder sind Bestandteil einer Rundfahrt, bei der ganze Mannschaften teilnehmen. Windschattenfahren ist strengstens verboten und wird mit Zeitstrafen, Distanzierung (Fahrer wird auf den letzten Platz gesetzt; nur bei Einzelzeitfahren außerhalb von Rundfahrten) oder Ausschluß bestraft. Jeder Fahrer fährt für sich alleine und bekommt seine gefahrene Zeit angerechnet. Bei der Tour de France wurde erstmals 1934 ein Einzelzeitfahren ausgetragen. Heute sind neben einem als Prolog bezeichneten kurzen (meist 2 bis 8 km ) Einzelzeitfahren zu Beginn der Rundfahrt zwei lange Einzelzeitfahren während der Tour üblich. Eine spezielle Art des Einzelzeitfahrens stellt der Stundenweltrekord dar, dieser wird allerdings auf der Bahn ausgetragen. Seit 1995 findet ein Einzelzeitfahren bei der Straßenrad-Weltmeisterschaft statt, ein Jahr später wurde wurde das Einzelzeitfahren olympisch. Zuvor galt der prestigträchtige Grand Prix des Nations als inoffizielle Zeitfahr-Weltmeisterschaft. Auch bei den deutschen Straßenrad-Meisterschaften wird jährlich der deutsche Meister im Einzelzeitfahren ermittelt.

Bergzeitfahren

deutschen Straßenrad-Meisterschaften] Das Bergzeitfahren stellt eine Spezialdisziplin des Einzelzeitfahrens dar. Hierbei wird meist eine relativ kurze Strecke befahren welche allerdings fast durchgängig mit hohen Steigungsprozenten versehen ist. Das Ziel liegt nicht – wie bei den flachen Zeitfahren meist der Fall – auf dem Niveau des Starts, so dass diese Strecken keine Abfahrten enthalten. In manchen Fällen enthalten sie aber kurze Flachstücke. Große Bergzeitfahren gab es bei der 16. Etappe der Tour de France 2004 von Bourg d'Oisans nach L'Alpe d'Huez und bei der Dauphiné Libéré 2004, als der Mont Ventoux erklommen wurde.

Mannschaftszeitfahren

Mont Ventoux]] Bei der Tour de France wurde erstmals 1935 ein Mannschaftszeitfahren (MZF, engl: team time trial, kurz TTT) ausgetragen. Dies wurde aber über lange Zeit nicht mit ins Programm aufgenommen, da Fahrer mit einem schwächeren Team benachteiligt sind. Seit 1999 wird aber wegen der spektakulären Fernsehbilder wieder ein Mannschaftszeitfahren ausgetragen. Allerdings gibt es seit 2004 eine spezielle Regel, wonach das zweitplazierte Team maximal 30 Sekunden auf das Erstplazierte verlieren kann. Die nachfolgenden Mannschaften können dann maximal noch 20 Sekunden pro Platz zusätzlich verlieren. Hierbei fährt das gesamte Team entweder hintereinander oder im belgischen Kreisel die Zeitfahrstrecke ab. Die einzelnen Teammitglieder erhalten bei der Tour de France die Zeit des Fünftplazierten (9 Fahrer pro Team). Fahrer die nach der Gruppe des Fünftplazierten ins Ziel kommen erhalten die Zeit, mit der sie ins Ziel gefahren sind.
Bei den Olympischen Spielen wurde von 1960 bis 1992 ein 100-km-Mannschaftszeitfahren ausgetragen, welches 1996 nach der Zulassung von Profis durch ein Einzelzeitfahren ersetzt wurde.
Seit Beginn der UCI Pro Tour gehört auch das als Einzelrennen ausgetragene UCI Pro Tour-Mannschaftszeitfahren zum offiziellen Rennkalender.

Paarzeitfahren

Das Paarzeitfahren stellt eine spezielle Form des Mannschaftszeitfahrens dar. Hierbei fahren nur zwei Radfahrer in einem Team. Das bekannteste Paarzeitfahren, welches manchmal auch als Zweier Mannschaftszeitfahren bezeichnet wird ist die LuK Challenge in Bühl, welche auch als inoffizielle Weltmeisterschaft im Paarzeitfahren angesehen wird.

Zeitfahren im Bahnradsport

Im Bahnradsport werden Zeitfahren sowohl über Kurzzeitdistanzen wie auch im Ausdauerbereich gefahren. Es handelt sich hierbei um
- Einzelzeitfahren:
  - 500-m-Zeitfahren (Frauen)
  - 1000-m-Zeitfahren (Männer)
  - 3000-m-Verfolgung (Frauen)
  - 4000-m-Verfolgung (Männer)
- Mannschaftszeitfahren:
  - Olympischer Sprint (Männer)
  - 4000-m-Mannschaftsverfolgung (Männer).

Material und Bekleidung

4000-m-Mannschaftsverfolgung (Männer), einem Scheibenrad hinten und einem Fourspoke mit Hochprofilfelge vorne, bekleidet mit einem einteiligen Rennanzug und einem Aerohelm, gut zu erkennen sind außerdem die weissen Überschuhe]] Beim Zeitfahren werden meist Spezialräder verwendet. Sie haben eine geringfügig andere Rahmengeometrie als die gewöhnlichen Straßenräder und sind dadurch aerodynamischer. Die Laufräder eines Zeitfahrrades haben meist nur wenige Speichen und ein hohes Felgenprofil, wodurch der Luftwiderstand zusätzlich reduziert wird. Hinten wird oft ein Scheibenrad verwendet. Der Lenker ist beim Straßenzeitfahren meist ein Aerolenker, der dem Fahrer eine noch aerodynamischere Haltung erlaubt. Die Fahrer tragen meist Zeitfahrhelme, die wesentlich aerodynamischer sind als normale Sturzhelme, sie müssen aber seit einigen Jahren als Sicherheitshelme ausgeführt sein, früher reichte eine einfache ungepolsterte Schale. All diese Sonderteile dürfen wegen der Optik und aus Sicherheitsgründen nur beim Zeitfahren genutzt werden, da die UCI bestrebt ist, ein möglichst klassisches Bild des Radsports zu vermitteln.
Desweiteren werden eigentlich immer einteilige Rennanzüge, unter dem manche Rennfahrer einen Behälter zum Trinken tragen, benutzt und zusätzlich noch widerstandsoptimierte Überschuhe. Die Landesmeister und der aktuelle Weltmeister im Zeitfahren tragen beim Zeitfahren ihr jeweiliges Meistertrikot.

Bekannte Zeitfahrer

UCI]] Fast alle Sieger der Tour de France waren hervorragende Zeitfahrer. Besonders dominant in der Disziplin gegen die Uhr waren aber Monsieur Chrono Jacques Anquetil, der Kannibale Eddy Merckx und der Spanier Miguel Indurain sowie in den letzten Jahren Lance Armstrong und Jan Ullrich. Andere Spezialisten im Zeitfahren konnten hingegen nie eine größere Rundfahrt für sich entscheiden. So zum Beispiel der Engländer Chris Boardman oder der Spanier Abraham Olano. Da die Einzelzeitfahren und das Mannschaftszeitfahren (heute i.d.R. ein kurzes, 15 - 25 km, und ein langes Einzelzeitfahren, 45 - 55 km; MZF: 60 - 70 km) integraler Bestandteil der Tour de France sind, hat sich ein bestimmter "Tour-Sieger-Typus" herausgebildet, der von den o.g. Fahrern, aber auch von den "Interims-Siegern" wie bspw. Bjarne Riis verkörpert wird: Diese Fahrer gehören zu den besten im Einzelzeitfahren und verfügen über gute, aber nicht überragende Kletterfähigkeiten. Fahrer, die die umgekehrte Konstellation aufweisen – mittelmäßige Zeitfahrerqualitäten, aber überragende Kletterer – gewinnen die Tour hingegen nur in Ausnahmefällen und oft nur, nachdem sie ihre Zeitfahr-Leistung deutlich verbessert haben wie der verstorbene Marco Pantani 1998. Das unterstreicht die zentrale Bedeutung der Zeitfahr-Leistung beim bedeutendsten Radrennen der Welt. Üblicherweise sind große, kräftige Fahrer ein wenig im Vorteil: Da sich die Leistung in der Regel annähernd proportional zum Körpergewicht verhält, nicht aber der Luftwiderstand, können sie auf flachen Strecken höhere Durchschnittsgeschwindigkeiten erzielen. Anders als am Berg hat beim Zeitfahren das Gesamtgewicht Einfluss auf die Geschwindigkeit über die Masse, die ihrerseits je nach Verteilung die Wind-Angriffsfläche beeinflußt. Insofern beeinflußt die Körpermasse den Luftwiderstand über eine komplizierte Kette von Ursachen und Wirkungen, während die Leistung am Berg direkt proportional zum Gewicht ist. Deshalb ist ein im Verhältnis zur Leistung höheres Gewicht am Berg immer ein Nachteil, während im Flachen auch Vorteile für den schwereren Fahrer auszumachen sind. Kategorie:Radsport !

Kategorie:Fahrrad

Kategorie:Straßenfahrzeug Kategorie:Muskelkraftbetriebenes Fahrzeug

रायपुर

रायपुरं छत्तीसगढ प्रान्‍तस्‍य राजधानी अस्‍ति.

hotels Amsterdam bwin Dorota Rabczewska xsongs.info statystyki










































:: RELATED NEWS ::
Fintan O'Toole
Fintan O'Toole (b. 1958) is a columnist and drama critic for The Irish Times. He has also authored a number of books, including:
- Traitor’s Kiss: The Life of Richard Brinsley Sheridan, 1997;
- The Ex-Isle of Ireland: Images of a Global Ireland, 1997;
List of school districts in Kern County, California
List of school districts in Kern County, California
- Arvin Union Elementary School District
- Bakersfield City Elementary School District
- Beardsley Elementary School District
- Belridge Elementary School Distri
Portal:Trains/Anniversaries/February 11
February 11
- 1859 – The Atchison and Topeka Railroad Company, forerunner of the Atchison, Topeka and Santa Fe Railway, is chartered in Kansas.
- 1941 – The first Gold record is presented to Glenn Miller (pictured) for organization in Eastern Africa. Its headquarters are located in Djibouti, Djibouti.

Member States

Djibouti, Djibouti
- – founding member
- – joined soon after independence in 1993
- – founding member
- – foundin
Portal:Trains/Anniversaries/November 17
November 17
- 1857William Benson Storey, president of Atchison, Topeka and Santa Fe Railway 1920-1933, is born (d. 1940).
- 1941 – The
Portal:Trains/Anniversaries/April 5
April 5
- 1928Chauncey Depew (pictured), president of New York Central Railroad, dies (b. 1834).
- 1941Nigel Gresley, Chief mechanical en
List of school districts in Kings County, California
List of school districts in Kings County, California
- Armona Union School District
- Central Union Elementary School District
- Corcoran Joint Unified School District
- Delta View Joint Union Elementary
-
Castle Technology Ltd
Castle Technology Ltd. is a British computer company based in Cambridge, England. The company produces ARM based computers, and sells the Acorn-branded range of desktop computers that run RISC OS. On 4 July 2003 Castle bought the rights to RISC OS from Read More...
Portal:Trains/Anniversaries/July 5
July 5
- 1942 – The multiple unit passenger trainsets used by the Denver and Rio Grande Western Railroad on the Prospector between Denver, Colorado, and Salt Lake City
Mercedes-Benz E-Ponton
Image:180b-mercedes.jpg ---- The 50+ year old Mercedes ponton is still popular with collectors and with people who just want to drive a solid, reliable vehicle. Although by today's standards it was underpowered (52 HP in the 4-cylinder gasoline model) and without crumple zones or airbags, it handled remarkably well by virtue of its split rear axle, providing it with four-wheel independent suspension, and 13" wheels, giving it a low center of gravity. It is not uncommon to find one with over 1,000,000 miles and still running fine.
All Rights Reserved 2005 wikimiki.org